Ebbelwoi Lounge 2026

– unser Balkon ist zurück im Leben

Der Winterschlaf ist vorbei – unsere Ebbelwoi Lounge ist zurück

Und wie jedes Jahr beginnt alles mit diesem einen Moment: Die ersten warmen Sonnenstrahlen, längere Tage und das Gefühl, dass es endlich wieder nach draußen zieht. Genau das hat mich in der vergangenen Woche gepackt – und der Startschuss für die neue Balkonsaison war gefallen.

Wie es sich für unsere kleine grüne Oase gehört, beginnt alles mit den Klassikern: 24 Geranien, verteilt auf vier verschiedene Farben, sorgfältig ausgewählt und zusammengestellt von meiner Frau Mai. Die Blumenkästen leuchten jetzt wieder in satten Rot-, Rosa- und Weißtönen und bringen sofort dieses unverwechselbare Sommergefühl zurück.

Doch dieses Jahr gibt es auch ein kleines Upgrade. Neben den Blumen haben wir unseren Balkon um ein paar kulinarische Highlights erweitert:
Basilikum Genovese, Thai-Basilikum und sogar Eisbergsalat wachsen jetzt in einem großen Blumenkübel. Die Idee kam – wie könnte es anders sein – von Mai. Und unter dem Motto „Happy Wife, happy Life“ war die Entscheidung schnell getroffen. Ein ganz besonderes Highlight bleibt aber unser treuer Begleiter: der Hopfen.

Seit inzwischen 15 Jahren wächst er jedes Jahr aufs Neue über sich hinaus – wortwörtlich. Bis zu 3,5 Meter rankt er in die Höhe. Ursprünglich in Selb gepflanzt, hat er den Umzug nach Aschaffenburg mitgemacht und ist heute fester Bestandteil unserer Ebbelwoi Lounge. Ein echtes Stück Geschichte – lebendig, grün und jedes Jahr beeindruckend.

Doch was wäre die Ebbelwoi Lounge ohne ihre Geschichte?

Der Name klingt für Nicht-Hessen vielleicht erstmal ungewöhnlich. Übersetzt bedeutet er ganz einfach: Apfelwein Lounge. Entstanden ist er in einer Zeit, die ich nie vergessen werde – bei unzähligen Sommerabenden mit meinem damaligen Mitbewohner, Freund und heutigen Trauzeugen Manfred.

Damals wurde hier auf dem Balkon der Feierabend zelebriert – stilecht mit dem berühmten Bembel, also Krug für Krug naturtrüber Apfelwein. Oder wie wir sagen: Bembelweise.

Auch nach Manfreds Auszug ist diese Tradition geblieben. Der Name Ebbelwoi Lounge war geboren – und steht bis heute für genau diese Momente: runterkommen, genießen, anstoßen.

Natürlich bleibt der Klassiker auch 2026 gesetzt:
Der
legendäre naturtrübe Ebbler gehört einfach dazu.

Doch die Ebbelwoi Lounge ist weit mehr als nur ein Ort für Apfelwein und kühle Sommerdrinks. Sie ist auch eine kleine, aber feine Outdoor-Küche – ein Platz, an dem Genuss nicht nur ins Glas, sondern vor allem auf den Teller kommt.

Denn sobald die Temperaturen steigen, wird hier regelmäßig der Grill angefeuert. Und dann wird es ernst:
Von der klassischen
Bratwurst, die einfach immer geht, bis hin zu saftigen, gut marinierten Steaks, die vorher liebevoll eingelegt wurden – auf der Ebbelwoi Lounge wird nichts dem Zufall überlassen.

Dazu kommen die echten Highlights, die jedes BBQ erst komplett machen:

  • Der legendäre Mats-Nudelsalat – längst ein fester Bestandteil und fast schon Pflichtprogramm.
  • Und natürlich Mai’s Geheimwaffe: ein Kartoffelsalat nach Thai-Art, der mit seiner besonderen Würze und Frische immer wieder überrascht – und regelmäßig schneller leer ist, als man schauen kann.

Hier entstehen keine halben Sachen, sondern echte kulinarische Schandtaten – im besten Sinne.

Herzhaft, ehrlich, manchmal vielleicht ein bisschen zu üppig… aber genau so soll es sein.

Die Ebbelwoi Lounge ist damit nicht nur ein Ort zum Entspannen, sondern ein Treffpunkt für Genuss, Geselligkeit und gute Erinnerungen. Ein Platz, an dem gelacht, gegessen und angestoßen wird – bis die Sonne langsam untergeht und die lauen Abende sich bis in die Nacht hineinziehen.

Und genau dafür ist sie da:
Für
herrlich entspannte Momente, die uns durch den Sommer tragen – und erst enden, wenn der Herbst wieder an die Tür klopft. 🍏🔥🍷

Neu in diesem Jahr ist allerdings eine zusätzliche sommerliche Begleitung im Glas:
Ein Sauvignon Blanc vom Weingut Groot Constantia – dem ältesten Weingut Südafrikas, gegründet im Jahr 1685.

Dieser Wein bringt eine frische, lebendige Note in unsere Sommerabende – vorausgesetzt, er wird richtig genossen: eiskalt. Genau so, wie es sich für warme Nächte auf dem Balkon gehört.

Die Vorfreude ist jetzt schon riesig.
Auf lange Abende, gute Gespräche, leise Musik im Hintergrund – und das leise Klirren von Gläsern.


Die Ebbelwoi Lounge 2026 ist eröffnet. 🍏🍷

Unser neues Zuhause in Thailand – Ein Traum nimmt Form an


Es ist April 2026 – und unsere konkreten Planungen für unser zukünftiges Zuhause liegen voll im Zeitplan. Was lange nur eine Idee war, wird jetzt Schritt für Schritt Realität.

Ein Haus, das einfach passt


Gerade haben wir ein Haus entdeckt, das uns beiden auf Anhieb zusagt. Und das Beste daran: Es ist nicht nur wunderschön, sondern auch absolut bezahlbar.

Was in Deutschland oft kaum vorstellbar ist, wird hier greifbar: Für eine Summe, bei der man in Deutschland vielleicht gerade einmal die Baugenehmigungen bezahlt oder im besten Fall eine Fertiggarage bekommt, steht in Thailand bereits ein echtes, charmantes Eigenheim.


Leben auf 1600 m² – mit Platz für mehr


Unser Grundstück haben wir bereits gesichert: großzügige 1600 m² Fläche, die viel Raum für unsere Vision bietet.

Geplant ist nicht nur das Haupthaus – wir denken bereits weiter:

  • Carport mit integrierter Werkstatt im vorderen Bereich
  • Dahinter ein Guesthouse mit:
  • Schlafzimmer
  • Badezimmer & WC
  • Eine gemütliche Terrasse mit zusätzlich einer offenen Küche für entspannte Abende

Auch wenn diese Erweiterungen auf den aktuellen Visualisierungen noch nicht zu sehen sind, gehören sie fest zu unserem Konzept.

Was dann in Thailand ein absolutes PLUS an einem Möbelstück sein wird ist ein echter schwerer Holz-Esstisch. Hier unbezahlbar, dort für unsere Verhältnisse sehr günstig.

Familie gehört dazu


Unsere Planung berücksichtigt nicht nur uns selbst, sondern auch unsere Familie. Meine Schwägerin Sukanya wird uns regelmäßig besuchen, und meine Schwiegermutter wird sogar dauerhaft bei uns einziehen.

Aus diesem Grund erweitern wir das geplante Haus um:

  • Ein zusätzliches Zimmer
  • Ein weiteres Badezimmer

Auch diese Anpassungen sind im aktuellen Entwurf noch nicht enthalten, werden aber definitiv umgesetzt. Aber auch meine Familie wird dann mal öfter Urlaub in Süd-Ost-Asien, sprich im Land des Lächelns machen. Ich freue mich schon auf die vielen tollen und interessanten Ausflüge, die ich organisieren kann.

Der perfekte Standort: Phetchabun


Unser neues Zuhause entsteht in der Provinz Phetchabun, genauer gesagt in der Nähe der Stadt Bueng Sam Phan.

Diese Lage bietet eine ideale Kombination aus Ruhe und Infrastruktur:

  • Große Supermärkte für den täglichen Bedarf
  • Gute medizinische Versorgung durch ein größeres Krankenhaus
  • Natur, Weite und ein entspannter Lebensstil

Lotus´s ist vergleichbar mit Kaufland bei uns oder vielleicht die früheren REAL-Märkte. Von allen Arten Lebensmitteln, aus der ganzen weiten Welt, bekommst Du hier auch Klamotten, Handys, Schmuck und sogar Elektrotechnik, wie riesengroße Smart TVs. Auch hier sind die Preise sehr viel überschaubarer und günstiger als in Deutschland.

Mobil bleiben – auch in Thailand


Natürlich wollen wir auch vor Ort flexibel bleiben. Geplant sind:

  • Ein Pick-up, vermutlich ein Ford Ranger
  • Zwei Motorroller für kurze Wege und spontane Ausflüge

Alles findet seinen Platz im Carport.

Zeitplan: Start Ende 2027


Der Baustart ist aktuell für Dezember 2027 geplant. Die Bauzeit soll maximal 6 Monate betragen.

Mindestens die Hälfte dieser Zeit werde ich persönlich vor Ort sein, um den Bau zu begleiten.

Der genaue Umzugstermin steht noch nicht fest – aber eines ist sicher:
Wir werden bewusst
minimalistisch starten.

  • Keine Möbel
  • Kein kompletter Hausstand

Denn: In Bangkok gibt es einen großen IKEA – alles, was wir brauchen, bekommen wir bequem vor Ort.

Nächste Schritte


Bereits im November dieses Jahres werden wir nach Thailand reisen, um:

  • Unser Grundstück persönlich zu inspizieren
  • Eine Baufirma zu beauftragen
  • Einen detaillierten Kostenvoranschlag erstellen zu lassen

Fazit: Ein neues Kapitel beginnt

Dieses Projekt ist mehr als nur ein Hausbau – es ist der Start in einen neuen Lebensabschnitt. Mit klarer Planung, realistischer Umsetzung und viel Vorfreude gehen wir Schritt für Schritt in Richtung unseres neuen Zuhauses.

Und wir nehmen euch gerne weiterhin mit auf diese Reise.

Frischer Start in den Frühling: Mein erster Nordic-Walking-Lauf im Schönbusch

Der lange Winter ist endlich vorbei – und heute Morgen, am Samstag, den 04.04., ging es für mich in aller Herrgottsfrühe wieder los. Mit meinen Stöcken und guter Motivation im Gepäck habe ich meine erste Nordic-Walking-Runde dieses Jahres gedreht. Ziel: Bayerns wohl schönster Landschaftsgarten, der Park Schönbusch.

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Ruhe, Natur und bekannte Gesichter

Überraschend ruhig war es heute – viele „Leidensgenossen“ waren um diese Uhrzeit noch nicht unterwegs. Doch einige Gesichter, die mir entgegenkamen, erkannte ich sofort aus den vergangenen Jahren. Ein schönes Gefühl, wenn man merkt: Die Saison beginnt wieder, und man ist nicht allein.

Mit der richtigen Musik auf den Ohren lässt sich beim Laufen wunderbar abschalten. Der Kopf wird frei, der Alltag rückt in den Hintergrund – genau das, was ich nach den langen, grauen Wintermonaten gebraucht habe.

Nordic Walking: Ganzkörpertraining mit Effekt

Was mich am Nordic Walking immer wieder begeistert: Es ist ein echtes Ganzkörpertraining. Anders als beim normalen Gehen oder Joggen werden hier nahezu alle Muskelgruppen aktiviert. Arme, Schultern, Rücken und Beine arbeiten gleichzeitig – effektiv und gelenkschonend.

Kleine Entdeckungen am Wegesrand

Ein besonderes Highlight war auch heute wieder dabei: Ein liebevoll mit Ostereiern geschmückter Baum – versteckt mitten im Nirgendwo, fernab der Hauptwege. Solche kleinen Überraschungen machen jede Runde einzigartig und zeigen, wie viel Herz in dieser Umgebung steckt.

Zahlen, die motivieren

Mit etwas mehr als 6 Kilometern und einer Laufzeit von 1 Stunde und 8 Minuten war ich für den Saisonstart ziemlich flott unterwegs. Ein gelungener Auftakt, der Lust auf mehr macht.

Jetzt geht’s wieder los

Für mich steht fest: Ab jetzt wird wieder regelmäßig gelaufen. Der Winter hat Spuren hinterlassen – sowohl bei der Fitness als auch auf der Waage. Doch genau jetzt ist der perfekte Zeitpunkt, um wieder in Bewegung zu kommen, die Ausdauer aufzubauen und ein paar Kilos loszulassen.

Der Frühling ist da. Und mit ihm die Motivation, wieder aktiv zu werden.

Nach dem langen Winter erwacht die Natur endlich wieder zum Leben. Die ersten warmen Sonnenstrahlen bringen frische Farben hervor, und überall beginnen Pflanzen zu blühen – ein sichtbares Zeichen für Neubeginn und Hoffnung. 

Auch auf dem Friedhof in Goldbach, an der Ruhestätte meiner geliebten und unvergessenen Großeltern, zeigt sich dieser Wandel. Wir haben das Grab mit viel Liebe und Sorgfalt frühlingshaft gestaltet und verleihen ihm eine warme, lebendige Ausstrahlung.

Gerade zum Osterfest hat diese Tradition eine besondere Bedeutung. Ostern steht für Auferstehung, Hoffnung und neues Leben – Werte, die sich auch in der liebevollen Grabpflege widerspiegeln.

So verbindet sich auf dem Friedhof in Goldbach die Erinnerung an vergangene Generationen mit der Kraft des Frühlings – ein stiller, aber tröstlicher Ausdruck von Verbundenheit über die Zeit hinaus.

Ein Schwank aus meiner Jugend

Auch aus meinem Goldbach. Eines der letzten Bilder vom Grünen Baum. Hier bog man ab, wenn man in die Bahnhofstraße wollte, wo ich aufgewachsen bin. Der Grüne Baum wurde ja Ende der 90-iger abgerissen. Nicht nur ich hatte dort meine ersten Erlebnisse in meiner "wilden" Teenager- und Mofarockerzeit. Heute ist an dieser Ecke ein Parkplatz.

MatsZino auf www.matszino.de

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Unfassbar: Trump ruft zu Boykott von Springsteen-Konzerten auf

US-Präsident Donald Trump hat zu einem Boykott der Konzerte von Rockstar Bruce Springsteen aufgerufen. Die Konzerte des US-Musikers seien »überteuert« und »mies«, schrieb Trump am Donnerstag auf seiner Onlineplattform Truth Social.

Trump nannte Springsteen »eine vertrocknete Pflaume, die unter den Eingriffen eines wirklich schlechten Schönheitschirurgen schwer gelitten hat«, und forderte seine Anhänger auf, den Konzerten fernzubleiben. Der 20-fache Grammy-Gewinner Springsteen gilt als einer der wortgewaltigsten Trump-Kritiker in der US-Kulturszene und hat unter anderem das harte Vorgehen des Präsidenten gegen Migranten ohne Papiere scharf verurteilt.

Am Samstag sang Springsteen bei einer »No Kings«-Großdemonstration vor Zehntausenden seinen Protestsong »Streets of Minneapolis«, den er nach den tödlichen Schüssen auf die US-Bürger Alex Pretti und Renée Good geschrieben hatte. Pretti und Good waren am Rande von Protesten gegen Trumps Einwanderungspolitik von Einsatzkräften erschossen worden. In den USA löste das brutale Vorgehen Entsetzen und Empörung aus. In dem Song bezeichnet Springsteen die US-Einwanderungsbehörde ICE als »König Trumps Privatarmee«.

Am letzten Märzwochenende waren in zahlreichen US-Städten Bürger gegen die Regierung von Präsident Trump auf die Straße gegangen. Unter dem Motto »No Kings« (»Keine Könige«) fanden am Samstag Proteste in allen 50 Bundesstaaten statt. Die Veranstalter sprachen von schätzungsweise acht Millionen Teilnehmern.

Das Weiße Haus kritisierte die Proteste. Eine Sprecherin bezeichnete die Veranstaltungen laut Medienberichten als Treffen einer kleinen, von linken Netzwerken unterstützten Gruppe ohne Rückhalt in der Bevölkerung: »Die Einzigen, die sich für diese Therapiesitzungen gegen Trump interessieren, sind die Reporter, die dafür bezahlt werden, darüber zu berichten.« Trump selbst hatte frühere Demonstrationen unter demselben Motto als »Witz« bezeichnet und Teilnehmer als »verrückt« abgetan.

Ich bin kein ausgesprochener Fan von Bruce Springsteen, höre aber hin und wieder einige seiner Songs.

Dennoch halte ich das Verhalten von US-Präsident Donald Trump für absolut inakzeptabel.

Einen Künstler öffentlich auf Social Media zu beleidigen und gleichzeitig zum Boykott seiner Konzerte aufzurufen – und das als gewählter Präsident einer Weltmacht – ist schlicht beschämend. Ein solches Verhalten widerspricht jeder Form von Respekt und Würde, die man von einem politischen Amtsträger erwarten sollte.

Man stelle sich vor, ein deutscher Bundeskanzler wie Friedrich Merz würde in ähnlicher Weise gegen einen Künstler wie Herbert Grönemeyer vorgehen – ein unvorstellbares Szenario. Genau deshalb ist es umso erschreckender, dass so etwas auf höchster politischer Ebene in den USA geschieht.

Für mich ist das ein absolutes No-Go. Es stellt sich zunehmend die Frage, wie lange ein solcher Machtmissbrauch in einer Demokratie noch toleriert wird und wie lange sich ein Präsident wie ein „König der Welt“ inszenieren darf.

Normalerweise äußere ich mich nicht politisch. Doch die Entscheidungen und das Verhalten dieses Mannes haben längst auch Auswirkungen über die US-Grenzen hinaus. Steigende Lebenshaltungskosten und zunehmende Inflation betreffen auch mich persönlich – und viele andere Menschen weltweit.

Wenn tatsächlich ein großer Teil der amerikanischen Bevölkerung ein Amtsenthebungsverfahren befürwortet, bleibt zu hoffen, dass es in naher Zukunft zu entsprechenden Konsequenzen kommt.

Mein böser Kommentar

M b K

Mats böser Kommentar

Tanken wird zum Luxus – und die Politik schaut zu


Die Situation an Deutschlands Tankstellen spitzt sich im Frühjahr 2026 weiter zu. Für viele Autofahrer ist das Tanken längst nicht mehr nur ein notwendiger Alltagsakt, sondern eine echte finanzielle Belastung geworden.


Rekordpreise an den Zapfsäulen


Aktuelle Zahlen zeigen deutlich, wie dramatisch die Lage ist:

  • Dieselpreise erreichen teilweise über 2,34 € pro Liter
  • Super E10 liegt häufig bei über 2,20 € pro Liter
  • In vielen Regionen sind Preise über 2 € längst die Regel

Noch Anfang 2026 lag der Durchschnittspreis für Diesel bei rund 1,74 €, Super E10 bei etwa 1,77 € – der Anstieg innerhalb weniger Wochen ist also enorm

Gründe gibt es viele – aber keine echten Lösungen


Natürlich spielen globale Faktoren eine Rolle. Der Konflikt im Nahen Osten sorgt für steigende Ölpreise, da wichtige Transportwege blockiert sind

Doch das ist nur ein Teil der Wahrheit.

Experten und Studien weisen darauf hin, dass die Preise an den Tankstellen teilweise stärker steigen als der Ölpreis selbst

Dazu kommen politische Entscheidungen:

  • CO₂-Abgabe wird weiter erhöht, was Kraftstoffe zusätzlich verteuert
  • Neue Preisregelungen (nur eine Erhöhung pro Tag) zeigen bislang keine preisdämpfende Wirkung

Im Gegenteil: Nach Einführung dieser Regel sind die Preise teils sogar sprunghaft gestiegen.


Deutschland im Nachteil – andere Länder handeln


Während in Deutschland diskutiert wird, greifen andere Länder längst ein:

  • In Polen kostet Benzin teilweise nur 1,43 € pro Liter dank staatlicher Eingriffe
  • Länder wie Ungarn oder Kroatien setzen auf Preisdeckel

Das Ergebnis: Immer mehr Deutsche fahren ins Ausland zum Tanken.

Politik unter Druck – aber ohne klare Linie


Auch innerhalb Deutschlands wächst die Kritik. Forderungen nach:

  • Preisdeckel
  • Steuerentlastungen
  • Aussetzung der CO₂-Abgabe

werden lauter. Doch konkrete, spürbare Maßnahmen bleiben bislang aus.

Viele Bürger haben daher das Gefühl:
Die Politik diskutiert – aber handelt nicht konsequent.


Die Folgen für den Alltag


Die Auswirkungen sind längst im Alltag angekommen:

  • Pendler zahlen deutlich mehr für den Arbeitsweg
  • Handwerker und Logistik kämpfen mit steigenden Kosten
  • Familien müssen ihr Budget neu planen

Gleichzeitig wird es immer schwieriger, den „richtigen Zeitpunkt“ zum Tanken zu finden, da die Preise im Tagesverlauf stark schwanken


Fazit: Ein Problem, das größer wird


Die aktuellen Kraftstoffpreise sind kein kurzfristiges Phänomen – sie sind das Ergebnis aus globalen Krisen, politischen Entscheidungen und einem Markt, der offenbar nicht immer fair funktioniert.

Was fehlt, ist eine klare, spürbare Entlastung für die Menschen.

Solange sich daran nichts ändert, bleibt für viele Autofahrer das Gefühl:
Es wird immer teurer – und keiner bekommt es wirklich in den Griff.